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Seit 3. September 1996

Hospiz und Hauskrankenpflege

Ein zusammenhängender Palliativdienst: Tagespflege, ambulante und stationäre Versorgung, Hauskrankenpflege, Anleitung der Angehörigen, Patiententransport, soziale Beratung und seelsorgliche Begleitung.

Warum beide Dienste zusammengehören

Das Blessed Gérard’s Hospiz wurde mit dem Care Centre am 3. September 1996 eröffnet. Sein Ziel war von Anfang an, die Lücke zwischen Krankenhaus und häuslicher Versorgung zu schließen. Wer zu Hause gepflegt werden konnte, sollte in der vertrauten Umgebung bleiben; wer dort nicht ausreichend versorgt werden konnte, fand im Hospiz einen geschützten Ort.

Die in frühen Unterlagen genannte Day Care/Tagespflege war dabei keine weitere Einrichtung und kein eigener Rechtsträger. Sie bezeichnete eine Versorgungsform innerhalb des Hospizes: Erkrankte kamen tagsüber zur Betreuung und kehrten anschließend wieder nach Hause zurück.

Nicht das Gebäude bestimmte die Aufgaben. Die Not der Menschen bestimmte, ob die Hilfe im Hospiz oder im Zuhause des Kranken geleistet wurde.

Die ersten Jahre

Pflege als Hilfe zur Selbsthilfe

Die mobilen Teams untersuchen und beraten Patienten zu Hause, planen die weitere Versorgung und unterstützen die Angehörigen praktisch. Wo nötig, bringen sie Hilfsmittel mit oder organisieren den Transport. Die frühen Kurse übertrugen zugleich grundlegendes Pflegewissen in Familien und Gemeinden. Bis Ende 1999 waren bereits 109 Home-Nursing-Zertifikate ausgegeben.

Der heutige Dienst

Bis zu 40 stationäre PlätzeDer Jahresbericht 2023/2024 bezeichnet das Haus zeitbezogen als größtes stationäres Hospiz Südafrikas.
2024: 81 aufgenommene PatientenIm selben Jahr wurden 1.917 Krankenbesuche, 204 Untersuchungsbesuche und 269 Patiententransporte dokumentiert.
Begleitung der AngehörigenPflege, Beratung, praktische Anleitung, Entlastung und Trauerbegleitung bilden eine Einheit.
Ganzheitliche PalliativpflegeSchmerz- und Symptomkontrolle verbinden sich mit menschlicher Nähe, Sozialarbeit und seelsorglicher Begleitung.

Filmische Einblicke

Quellen und Originale

Quellenschutz: Medizinische Einzelakten und nicht öffentlich freigegebene Patientengeschichten werden nicht veröffentlicht. Die Darstellung verwendet Organisationsberichte, veröffentlichte Zeugnisse und zusammengefasste Statistiken.